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:: SMI® 1x1 des Schneemachens

Wenn uns die Natur nicht genug Schnee zur Verfügung stellt, übernehmen die Schneeerzeuger diese Aufgabe. Mit Wasser, Strom oder Diesel und Temperaturen unter 0°C können Schneeerzeuger dieses Problem lösen.

Grundsätzlich besteht Schnee aus vielen kleinen Eiskristallen. Bei der ursprünglichen Methode Schnee zu produzieren und wie sie nach wie vor in den Tropen und für spezielle Veranstaltungen verwendet wird, werden Eisblöcke zerrieben. Dieser Vorgang ist sehr teuer und arbeitsintensiv, wenn es um größere Mengen Schnee geht. Daher werden wenn möglich Maschinen verwendet, die Wasser direkt in Schnee umwandeln und an Ort und Stelle eingesetzt werden können.
Diese Schneeerzeuger zerteilen Wasser in kleine Partikelchen, kühlen sie mit Hilfe von kalter Luft ab, nukleieren die Wasserpartikelchen und werfen den entstandenen Schnee aus. Warum man nicht einfach Wasser spritzt um Schnee zu bekommen?
Wasser ist ein einzigartiges Element. Es dehnt sich aus, wenn es gefriert und es besitzt eine hohe Schmelzwärme, daher schwimmen Eiswürfel und halten relativ lang. Schmelzwärme bedeutet, dass wenn man ein Pfund Wasser um 1°F (sagen wir von 65°F (18,3°C) auf 64°F (17,8°C)) abkühlen will, muss man 1 BTU entziehen. Will man aber ein Pfund flüssiges Wasser von 32°F (0°C) in ein Pfund Eis mit 32°F (0°C) umwandeln, muss man 144 BTUs entziehen. Das bedeutet, um Schnee zu produzieren muss man eine enorme Menge Energie entziehen. Außerdem kann Wasser problemlos auf unter 32°F (0°C) abgekühlt werden und es wird noch immer flüssig bleiben; außer: es wird nukleiert!. Dieses Phänomen nennt man "Supercooling".

Ein Schneeerzeuger (a) zerteilt also Wasser in winzige Partikelchen, (b) kühlt das Wasser auf 32°F (0°C) ab, (c) entzieht ihm die Schmelzwärme und (d) nukleiert. Schneeerzeugung erfordert eine relative große Menge Wasser. Um beispielsweise eine Fläche von 61mx61m mit 15 cm Schnee zu bedecken, benötigt man 566m³ Schnee oder 283m³ Wasser. Das sind 310.000l Wasser oder 11 Tankwagen voll! Aus diesem Grund benötigt man eine hervorragende Wasserversorgung und der Wasserdruck sollte nicht weniger als 7bar beträgt. Viele Skigebiete können 18.900l Wasser pro Minute in Schnee umwandeln. Das bedeutet 20 Tonnen pro Minute oder 1.250 Tonnen in der Stunde. Oder, anders ausgedrückt, eine LKW Ladung pro Minute. Schneeerzeugung wird nicht nur in Skigebieten verwendet sondern auch als Frostschutz bei Bauarbeiten und auf den Feldern, in den Automobil- und Flugzeugtestcentern und zur Abwasserentsorgung. Weltweit gibt es mehr als 30 Firmen, die sich mit Schneeproduktion befassen. SMI® ist eine der größten von denen, die sich vorwiegend mit Schneeproduktion befassen.

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